Verbrannte Möbel

Brandschaden passiert?

Die ersten 5 Schritte

Ein Brandschaden zählt zu den einschneidendsten Schadensereignissen, die ein Gebäude treffen können – und stellt Betroffene oft vor eine Vielzahl unübersichtlicher Fragen: Was darf ich betreten? Was muss ich melden? Was darf ich anfassen – und was besser nicht? Gerade in den ersten Stunden und Tagen nach einem Brand sind die richtigen Schritte entscheidend, um Folgeschäden zu begrenzen, die Versicherungsleistung zu sichern und eine fachgerechte Sanierung einzuleiten. 

Die folgenden 5 Schritte geben Ihnen eine klare Orientierung, was nach einem Brandschaden zuerst zu tun ist.

  • 1 Sicherheit geht vor
    Betreten Sie das Gebäude oder betroffene Bereiche erst dann, wenn Feuerwehr oder zuständige Stellen dies freigegeben haben. Nach einem Brand können weiterhin Gefahren durch geschädigte Bauteile, Elektrizität, Absturzstellen, Löschwasser oder freigesetzte Schadstoffe bestehen.
  • 2 Schäden dokumentieren und Versicherung informieren
    Dokumentieren Sie sichtbare Schäden möglichst früh mit Fotos und einer ersten Übersicht der betroffenen Räume, Bauteile und Gegenstände. Die Schadenmeldung sollte unverzüglich erfolgen; der VVO empfiehlt, einen Schaden sofort, spätestens aber innerhalb einer Woche zu melden. Beschädigte Gegenstände sollten nach Möglichkeit bis zur weiteren Abstimmung nicht vorschnell entsorgt werden.
  • 3 Folgeschäden rasch begrenzen
    Nach dem Brand geht es darum, zusätzliche Schäden möglichst früh zu verhindern. Zu den typischen Sofortmaßnahmen zählen die Absicherung der Schadenstelle, statische Sicherungen, Abschottungen bzw. Notabdichtungen, Trocknungsmaßnahmen sowie die Sicherung von Einrichtungsgegenständen und Waren.
  • 4 Nicht unkoordiniert reinigen oder zurückbauen
    Ruß, Rauchkondensate und Brandrückstände sind nicht nur ein optisches Problem. Unter Brandbedingungen können sowohl neue Schadstoffe entstehen als auch bereits vorhandene Stoffe freigesetzt werden, etwa Asbest oder alte Mineralwolle. Deshalb sollten Reinigung, Rückbau und Entsorgung nicht improvisiert, sondern fachlich geplant und geschützt durchgeführt werden.
  • 5 Fachbetrieb für Analyse und Sanierung beiziehen
    Eine fachgerechte Brandschadensanierung beginnt mit Schadenaufnahme, Gefährdungsbeurteilung und einem nachvollziehbaren Sanierungs- und Entsorgungskonzept. Erst auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, welche Sofortmaßnahmen, Reinigungsverfahren, Rückbauarbeiten und Kontrollschritte tatsächlich erforderlich sind.

Unser Rat: Je früher ein Brandschaden fachlich richtig eingeordnet wird, desto besser lassen sich Folgeschäden, unnötige Rückbaukosten und Verzögerungen vermeiden. Wir unterstützen Sie von der ersten Sicherung über die Schadenanalyse bis zur fachgerechten Sanierung und Wiederherstellung.

Ein Brandschaden ist komplex – baulich, gesundheitlich und versicherungstechnisch. Ruß, Rauchkondensate und mögliche Schadstoffe machen eine improvisierte Eigenreinigung nicht nur aufwendig, sondern unter Umständen auch gefährlich. Eine fachgerechte Brandschadensanierung schützt nicht nur die Bausubstanz, sondern auch Ihre Gesundheit und Ihre Rechtsposition gegenüber der Versicherung. Wenn Sie nach einem Brand nicht wissen, wo Sie anfangen sollen – wir helfen Ihnen. Von der ersten Sicherung über die Schadenanalyse bis zur vollständigen Wiederherstellung stehen wir Ihnen als erfahrener Fachbetrieb zur Seite. Weitere Informationen über unsere Brandschadensanierung finden Sie auf der Übersichtsseite.

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